Stress | Pause statt Dauerlauf

 


 

Kennen Sie das?

 

 

... Sobald Sie die Augen am Morgen aufschlagen, sind alle Gedanken schon wieder da.

... Die Frage "Wann entspanne ich eigentlich?" haben Sie sich lange nicht mehr gestellt.

 

... Sie leben von Wochenende zu Wochenende, von Urlaub zu Urlaub und merken, dass das nicht mehr reicht.

 

... Tief innen wissen Sie: So kann es nicht weitergehen. 

 

... Gedanken an Veränderungen fühlen sich jedoch wie eine weitere Aufgabe an, von der Sie nicht wissen, wie Sie sie bewältigen sollen. 

 


 

Ich kann Sie sehr gut verstehen. 

 

Manchmal ist das Leben schneller als wir. Sie hetzen durch Aufgaben und Termine, strengen sich immer mehr an, versuchen, alles irgendwie zu regeln und funktionieren nur noch, anstatt zu leben.

 

Sie spüren, dass es so nicht weitergehen kann, obwohl die Aufgaben immer mehr werden.

 

Jetzt ist der Moment für scheinbar Absurdes: Innehalten.
Und sich dabei begleiten zu lassen.

 

Unterstützung in Anspruch zu nehmen, ist keine Schwäche, sondern ein Akt der Selbstfürsorge.

 

Finden wir gemeinsam heraus, wie sanfte Veränderungen für Sie beginnen können.

  

 

Kennenlernen

 


 

... weil es auch in Ihrem Leben eine Bremse gibt. 

 



 

Weitere Informationen für Gernleser-innen

 

Das moderne Leben mit seinen vielfältigen Anforderungen kann den natürlichen Lebensrhythmus von Anspannung und Entspannung durcheinander bringen.  

„Burn-out“ ist für viele Menschen zu einem vertrauten Wort für das Erleben einer langandauernden, tiefen Erschöpfung geworden. 

In meiner Praxis erlebe ich oft, dass Patient:innen die dauerhafte Anspannung in ihrem Leben nicht mehr wahrnehmen können.  

 

Anspannung und Stress sind zur Normalität geworden.
 
Entspannung und Ruhe werden zum unbekannten Luxus.  

 

Dauerhafte Anspannung kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen: durch Herz- und Kreislaufbeschwerden, Rücken- und Kopfschmerzen, ständige Müdigkeit, ein Gefühl der Überforderung, Schlafstörungen oder Konzentrationsschwächen.

 

Wie sich Stress im Einzelnen zeigt, ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

 


 

Fragen und Antworten

 

Wo kommt der Begriff "Stress" her?

Der Begriff Stress geht auf Hans Hugo Bruno Selye (1907 – 1982) zurück. Der in Wien geborene Mediziner, Biochemiker und Hormonforscher veröffentlichte Mitte der 1930-er Jahre seine ersten Arbeiten zu körperlichen und psychischen Reaktionen auf innere oder äußere Anforderungen.

 

Was passiert in meinem Körper, wenn ich Stress habe?

In einer stressreichen Situation laufen manche Vorgänge im Körper schneller ab als üblich, andere verlangsamen sich.

Puls und Blutdruck können steigen, der Schlaf kann unruhig werden, das Immunsystem kann geschwächt sein.

Auch die Verdauung kann reagieren - mal verlangsamt, mal beschleunigt. 

 

Der Körper schüttet Hormone aus, die ihm Energie bereitstellen, um in einer als bedrohlich erlebten Situation zu kämpfen oder aus einer Situation zu entfliehen (Kampf- oder Flucht-Reaktion). 

 

Ist Stress normal?

Ja. Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf Situationen, die als fordernd, anstrengend oder auch als gefährlich wahrgenommen werden. 

Gibt es guten und schlechten Stress?

Ja. Bereits der Mediziner Hans Selye unterschied zwischen "Eustress" und "Distress".

 

"Eustress" bezeichnet ein Erleben von Stress, das als stärkend, positiv und aktivierend empfunden wird. Ein Lottogewinn kann zum Beispiel glücklich machen und gleichzeitig eine stressreiche Zeit einläuten.

Mit "Distress" ist - vereinfacht gesagt - das Gegenteil gemeint: ein negativer, belastender oder auch schädlicher Stress. 

 

Die Psychologen Richard Lazarus und Susan Folkman haben in den 1980er-Jahren untersucht, wie individuell unterschiedlich Menschen Stresssituationen bewerten und damit umgehen.

 

Geht jeder Mensch gleich mit Stress um?

Nein. Der Umgang mit Stress ist sehr individuell. Was den einen zum Beispiel stark belastet, kann für einen anderen Menschen wenig herausfordernd sein.

 

Kann ich Stress komplett vermeiden?

Nein. Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers und kann daher immer wieder auftreten - ebenso wie fordernde Situationen in unserem Leben. Manchen können wir ausweichen, anderen nicht. Was wir jedoch verändern können, ist unsere individuelle Reaktion auf diese Situationen. 

 

Wie kann ich Stress abbauen?

Stressabbau oder Stressbewältigung braucht meines Erachtens vor allem eine Strategie, die zum eigenen Leben passt. Die wirksamste Methode nützt wenig, wenn sie sich nicht in den Alltag integrieren lässt. 

Welche Methoden gibt es, um Stress abzubauen?

Es gibt eine Vielzahl von Methoden, die dabei helfen sollen, Stress zu reduzieren oder abzubauen. Einige Beispiele, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Regelmäßige Entspannung - beim Sport, einem Hobby, mit Familie und Freunden
  • Regelmäßiges Essen und Trinken - gesunde Ernährung
  • Ausreichender Schlaf 
  • Regelmäßig achtsame Übungen durchführen
  • Eine realistische Tagesplanung
  • Klare Grenzen setzen
  • Zeiten vor dem Fernseher, mit dem Mobiltelefon einschränken.

 

Ich freue mich auf Sie. 

 

Heilpraktikerin Deva Dagmar Keßlau | Dortmund

 

Schwerpunkt Stress