Hochsensibilität
 

 

 

 

 

 

 

 

Hochsensibilität | Dortmund
Begleitung für hochsensible Menschen (HSP)

Normalität in der eigenen

 

Besonderheit erkennen

 

und daraus Kraft

 

schöpfen. 

 

 

Sie nehmen sich als sensibel, sehr sensibel oder hochsensibel wahr?

 

Dann lesen Sie bitte weiter. 

 

 

Wir alle haben Begabungen, Talente und Vorlieben.  

 

Einige sind gesellschaftlich akzeptiert, andere weniger. Zu den Eigenschaften, die weniger akzeptiert zu sein scheinen oder - nach Meinung einiger Menschen, mit denen ich arbeite - sogar Ablehnung hervorrufen können, gehören Erfahrungen und Erlebnisse, die 

 

für viele hochsensible Menschen ganz "normal" sind, 

 

zum Beispiel:

  • in einem Raum mit Menschen viele Emotionen gleichzeitig wahrzunehmen,

  • Alltags-Töne und -Geräusche, die körperliche Schmerzen auslösen können, 

  • Alltagsgerüche, deren Intensivität kaum auszuhalten ist,

  • Mensch- und Tierleid am eigenen Körper zu fühlen. 

 

Manche dieser Wahrnehmungen erscheinen uns selbst so bizarr und eigenartig, dass wir 

 

uns häufig  „falsch" oder "anders" in dieser Welt fühlen.

 

Nach meinen Beobachtungen ist die „normale“ Welt für hochsensible Menschen oftmals 

  • zu laut,
    zu schnell,

  • zu hektisch,

  • zu intensiv. 

 

Hochsensible Menschen verbringen nach meinen Erfahrungen 

  • lieber Zeit mit wenigen Menschen als in Menschenmengen. 

  • Oberflächlichkeit mögen sie selten.

  • sie neigen zum Perfektionismus. 

 

Das gesamte Denken, Fühlen und Erleben kann überaus vielschichtig, komplex und tief sein.

 

Erkennen Sie sich wieder? 

 

 

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Als Heilpraktikerin beschäftige ich mich seit 2011 vor allem mit den möglichen Folgen einer 

 

„Instabilen Hochsensibilität“. 
 

„Instabile Hochsensibilität“ habe ich aus meiner Praxiserfahrung heraus wie folgt definiert:


"Ein Mensch mit einer instabilen Hochsensibilität:

  • weiß nicht, dass sie/er sensibel oder hochsensibel ist oder
  • lehnt die eigene Sensibilität oder Hochsensibilität ab oder
  • befindet sich in einem kontinuierlichen oder wiederkehrenden Konflikt mit der eigenen Sensibilität oder
  • will, will, dass die Hochsensibilität „weggeht“ oder
  • fühlt sich durch die eigene Sensibilität stark eingeschränkt, beschränkt oder 
  • fühlt sich oft hilflos, ausgeliefert, im Vergleich zu anderen leistungsschwach oder
  • zieht sich von sozialen Kontakten zurück, fühlt sich sozial isoliert oder
  • nimmt sich in einer permanenten Reizüberflutung wahr oder
  • leidet körperlich und / oder psychisch unter den Auswirkungen der Sensibilität.“

 

Den Begriff der 


„Stabilen Hochsensibilität“

 

habe ich aus meiner Praxiserfahrung heraus wie folgt definiert: 


„Ein Mensch mit einer stabilen Hochsensibilität:

  • weiß, dass sie/er sensibel oder hochsensibel ist oder

  • akzeptiert Hochsensibilität als Teil der eigenen Persönlichkeit, als Teil des Lebens oder
  • kennt die Kraft von „Nein“ und setzt „Nein“ im täglichen Leben ein oder
  • lebt im Rhythmus des eigenen Nervensystems oder
  • reduziert Vergleiche mit nicht so hochsensiblen Menschen oder
  • nimmt sich täglich Zeit für sich selbst oder
  • lernt oder hat einen anderen Umgang mit inneren und äußeren Reizen gelernt oder
  • verläßt oder beendet überfordernde Situationen oder
  • empfindet die eigene Sensibilität – auch – als Kraftquelle.“

 

Viele Patient:innen sehen den Zusammenhang zwischen ihren Herausforderungen und Wahrneh­mungen einerseits und ihrem hochsensiblen, hochempfindsamen Nervensystem andererseits jedoch oft noch nicht, wenn sie das erste Mal in meine Praxis kommen.

 

Oftmals verzweifeln sie jedoch an den Auswirkungen oder sind schon daran erkrankt. Der innere Leidensdruck wird oft als "hoch" beschrieben. 

 

„Reizüberflutung“ ist das Phänomen, unter dem hochsensible Menschen nach meinen Beobachtungen besonders stark leiden können.


Nach meinem Verständnis sind Hochsensibilität und Feinfühligkeit jedoch keine Krankheiten, sondern eher Persönlichkeitsmerkmale. Feinfühlige, sensible oder hochsensible Menschen können jedoch durch ihre hohe Empfindlichkeit gefährdet sein, gesundheitliche Störungen und Beschwerden besonders im Zusammenhang mit "alles ist zu viel" zu entwickeln. 

 

Die Normalität in der eigenen Besonderheit zu erkennen, liegt mir in meiner Arbeit mit hochsensiblen und feinfühligen Menschen besonders am Herzen.

 

Noch steckt die von Elaine N. Aron Mitte der 1990er-Jahre begründete wissenschaftliche Erforschung der Hochsensibilität in den „Kinderschuhen“. Wir lernen jedoch stetig dazu und können so oftmals den Weg zur Ruhe und zum Verständ­nis der eigenen Person bahnen.

 

 

Blog Hochsensibilität

 

 

 

Fragen und Antworten

 

Woher stammt der Begriff Hochsensibilität?

1996 veröffentlichte die US-amerikanische Psychologin und Sachbuchautorin Elain N. Aron (*1944) ihr Buch „The Highly Sensitive Person: How to thrive when the world overwhelms." 2005 erschien es unter dem Titel „Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen“ in deutscher Sprache. In diesem Buch prägte sie die Begriffe „Hochsensibilität“ und „der hochsensible Mensch“. Dieses Buch wird heute vielfach als Standardwerk angesehen.

 

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen können überdurchschnittlich empfindsam auf innere Reize (zum Beispiel aus dem Körper heraus) und / oder auf äußere Reize (zum Beispiel aus der Umwelt) reagieren.

 

Sie fühlen sich zudem oft 

  • wenig belastbar, 
  • schnell ermüdet, 
  • weinerlich, "nah am Wasser gebaut",
  • gestört durch laute Geräusche,
  • intensiv nachdenkend,
  • erschöpft vom "normalen" Leben. 

Diese Liste basiert auf eigenen Beobachtungen in meiner Praxis und ist nicht vollständig.  


Ist Hochsensibilität eine Krankheit?

Nein. Hochsensibilität oder hochsensibel zu sein ist per se nach meiner Auffassung keine Krankheit. 
Menschen, die sich als hochsensibel wahrnehmen, haben jedoch überdurchschnittlich oft mit dem Phänomen der Reizüberflutung zu tun, fühlen sich oftmals überwältigt von inneren und äußeren Reizen, was zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann."Mir ist ganz schnell alles zu viel" höre ich sehr oft in meiner Praxis. 

 

Wenn Hochsensibiliät keine Krankheit ist, was ist es dann?

Hochsensibilität ist nach meinem Verständnis ein Persönlichkeitsmerkmal, ein Wesenszug, eine oder mehrere Eigenschaften, die ein Mensch hat.  

 

Wer stellt die Diagnose Hochsensibilität?

Für das subjektive Erleben einer Hochsensibilität kann keine Diagnose gestellt werden. 
Eine Diagnose kann grundsätzlich nur dann gestellt werden, wenn es sich um eine in der ICD-11 beschriebene Krankheit oder Störung handelt. ICD ist die Abkürzung der englischsprachigen Begriffe "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems." Ins Deutsche übersetzt: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme". Einfacher: Klassifikation aller heute bekannten Krankheiten oder Störungen. Die ICD wird regelmäßig aktualisiert. So bedeutet die "11", dass es sich um die mittlerweile 11. Ausgabe handelt. 

 

Wie nimmt ein hochsensibler Mensch die Welt wahr?

Menschen, die sich als hochsensibel wahrnehmen, nehmen innere oder äußere Reize oft intensiver wahr als nicht so hochsensible Menschen. Sie verarbeiten Reize oft intensiver und tiefer und brauchen oft länger, um reizvolle Erlebnisse und Situationen zu verarbeiten. 

 

Wie kann ich feststellen, ob ich hochsensibel bin?

Elain N. Aron hat in ihrem Buch „Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen“ einen Test zur Hochsensibilität veröffentlicht. Heutzutage können Sie über Suchen im Internet weitere Tests finden. Eine weitere Möglichkeit ist der Austausch mit Expert:innen für Hochsensibilität. 

 

Reagieren alle hochsensiblen Menschen gleich?

Nein, hochsensible Menschen reagieren aus meiner Praxiserfahrung heraus nicht alle gleich auf eine vergleichbare Situation. Es gibt auch hier – wie bei allen Menschen – unterschiedliche Empfindsamkeiten und daraus resultierende Reaktionen.

 

Brauche ich als hochsensibler Mensch eine Therapie?

Da Hochsensibilität keine Krankheit ist, brauchen Sie nicht notwendigerweise eine Therapie. Therapeutische Unterstützung kann dann der richtige Weg sein, wenn Sie mit den Auswirkungen ihrer Hochsensibilität nicht zurechtkommen und/oder sich gesundheitliche Beeinträchtigungen entwickeln.

 

Gibt es Störungen oder Erkrankungen, die nur hochsensible Menschen entwickeln?

Bisher sind meiner Kenntnis nach keine Störungen oder Erkrankungen bekannt, die nur und ausschließlich hochsensible Menschen betreffen.

 

Wie viele Menschen gelten als hochsensibel?

Die Pionierin auf dem Gebiet der Hochsensibilität – Elain N. Aron – geht von ca. 15-20% der Bevölkerung aus. 
Da es für den Begriff der Hochsensibilität jedoch keine eindeutige Definition gibt und es sich zudem um keine Erkrankung handelt (die Häufigkeit von definierten Erkrankungen kann in der Regel gut in Zahlen belegt werden), gibt es meiner Kenntnis nach bis heute keine verlässliche, eindeutige Zahl.

 

 

Sie haben weitere Fragen? Lassen Sie uns darüber reden. 

 

 

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Ich freue mich auf Sie. 

 

Heilpraktikerin Deva Dagmar Keßlau / Dortmund

 

Ihre Expertin für Hochsensibilität.