Hochsensibilität | Stark nach außen - heimlich am Limit

 


 

Fragen Sie sich manchmal ...

 

 

... ob das Gedankenkarussell jemals stoppen wird? 

... ob diese Erschöpfung irgendwann nachlässt?

 

... ob es einen Zusammenhang zwischen Ihren körperlichen und psychischen Beschwerden und der Hochsensibilität gibt? 

 


 

Ich kann Sie so gut verstehen.    

 

Tief zu fühlen, viel zu spüren, feinste Nuancen wahrzunehmen und verarbeiten zu müssen - all das kostet Zeit, Kraft und Energie. Es kann bedeuten: Hier läuft ein Nervensystem auf Hochtouren.

 

Reize lassen sich nicht mehr filtern, nicht mehr einsortieren nach wichtig oder unwichtig.

 

Eine Erschöpfung, die sich auch durch freie Zeit, Schlaf oder Urlaub nicht mehr auflöst.

 

Eine Anspannung, die in Körper und Psyche bleibt. Selbst dann, wenn außen längst Ruhe ist. 

Das sind keine Zustände, die man einfach durchhält, die sich mit noch mehr Durchhalten beherrschen lassen. Das ist eine Belastung, die spürbar wird - körperlich, emotional, im Alltag.  

 

Und obwohl gerade vieles schwer ist, lesen Sie diese Zeilen.
Genau das zeigt: Etwas in Ihnen hat nicht aufgegeben, will nicht aufgeben. Diesem Teil von Ihnen gilt meine Einladung. 

In meiner Praxis müssen Sie nichts beweisen, nichts schaffen - nur einen ersten kleinen Schritt tun. 

Jetzt ist der Moment, in dem Neues entstehen darf. 
Ich freue mich darauf, Sie kennenzulernen.

 

Der erste Schritt ist ein telefonischer Austausch. Kostenlos, aber nicht umsonst. 

 

Ihren Wunschtermin wählen Sie direkt hier.    

 

 

Kennenlernen

 


 

Fragen Sie sich, ob Sie hochsensibel sind?

 

Dafür habe ich einen Test entwickelt - auf Basis meiner jahrelangen Erfahrung, nah an Ihren ganz persönlichen Wahrnehmungen.

 

 

Test Hochsensibilität

 


 

 

 

Bei MENSCH individuell® sind Sie nicht allein mit dem, was Sie fühlen, denken und erleben.

Ich bin eine von Ihnen - und ich verstehe, was Sie bewegt.

 



 

Weitere Informationen für Gernleser:innen

 

Viele hochsensible Menschen machen Erfahrungen und Wahrnehmungen, die in der Gesellschaft nicht immer verstanden werden, die für sie selbst dennoch ganz "normal" sind, zum Beispiel:

 

  • in einem Raum mit Menschen viele Emotionen gleichzeitig wahrzunehmen,

  • Alltags-Töne und -Geräusche, die körperliche Schmerzen auslösen können, 

  • Alltagsgerüche, deren Intensivität kaum auszuhalten ist,

  • Mensch- und Tierleid am eigenen Körper zu fühlen. 

 

Manche dieser Wahrnehmungen erscheinen Betroffenen selbst so bizarr und eigenartig, dass sie sich  

 

häufig falsch oder anders in dieser Welt fühlen.

 

Nach meinen Beobachtungen ist die „normale“ Welt für hochsensible Menschen oftmals 

  • zu laut,

  • zu schnell,

  • zu hektisch,

  • zu intensiv. 

 

Nach meinen Erfahrungen zeigen hochsensible Menschen oft folgende Tendenzen:  

  • Sie verbringen lieber Zeit mit wenigen Menschen als in Menschenmengen. 

  • Sie mögen keinen Oberflächlichkeiten. 

  • Sie neigen zum Perfektionismus. 

  • Sie brauchen nach intensiven Situationen Zeit für sich, um sich zu erholen. 
  • Sie nehmen Stimmungen und Bedürfnisse anderer oft wahr, bevor diese ausgessprochen werden. 

 

Das gesamte Denken, Fühlen und Erleben ist überaus vielschichtig, komplex und tief.

 

Erkennen Sie sich wieder? 

 


 

Als Heilpraktikerin beschäftige ich mich seit 2011 mit den Folgen einer 

 

„Instabilen Hochsensibilität“. 
 

„Instabile Hochsensibilität“ habe ich aus meiner Praxiserfahrung heraus wie folgt definiert:


"Ein Mensch mit einer instabilen Hochsensibilität:

  • weiß nicht, dass sie/er sensibel oder hochsensibel ist oder
  • lehnt die eigene Sensibilität oder Hochsensibilität ab oder
  • befindet sich in einem kontinuierlichen oder wiederkehrenden Konflikt mit der eigenen Sensibilität oder
  • will, dass die Hochsensibilität „weggeht“ oder
  • fühlt sich durch die eigene Sensibilität stark eingeschränkt, beschränkt oder 
  • fühlt sich oft hilflos, ausgeliefert, im Vergleich zu anderen leistungsschwach oder
  • zieht sich von sozialen Kontakten zurück, fühlt sich sozial isoliert oder
  • nimmt sich in einer permanenten Reizüberflutung wahr oder
  • leidet körperlich und | oder psychisch unter den Auswirkungen der Hochsensibilität.“

 

Den Begriff der 


„Stabilen Hochsensibilität“

 

habe ich aus meiner Praxiserfahrung heraus wie folgt definiert: 


„Ein Mensch mit einer stabilen Hochsensibilität:

  • weiß, dass sie/er sensibel oder hochsensibel ist oder

  • akzeptiert Hochsensibilität als Teil der eigenen Persönlichkeit, als Teil des Lebens oder
  • kennt die Kraft von „Nein“ und setzt „Nein“ im täglichen Leben ein oder
  • lebt im Rhythmus des eigenen Nervensystems oder
  • reduziert Vergleiche mit nicht so hochsensiblen Menschen oder
  • nimmt sich täglich Zeit für sich selbst oder
  • entwickelt einen anderen Umgang mit inneren und äußeren Reizen oder
  • verlässt oder beendet überfordernde Situationen oder
  • empfindet die eigene Hochsensibilität – auch – als Kraftquelle.“


 

Viele Patient:innen sehen den Zusammenhang zwischen ihren Herausforderungen und Wahrneh­mungen einerseits und ihrem hochsensiblen, hochempfindsamen Nervensystem andererseits beim ersten Besuch in meiner Praxis noch nicht. Oftmals verzweifeln sie jedoch an den Auswirkungen oder sind schon daran erkrankt. Der innere Leidensdruck wird oft als "hoch" beschrieben. 

 

„Reizüberflutung“ ist das Phänomen, unter dem hochsensible Menschen nach meinen Beobachtungen besonders stark leiden können.

 

Ich erlebe in meiner Praxis immer wieder, dass feinfühlige, sensible oder hochsensible Menschen körperliche und | oder psychische Beschwerden, Störungen und Erkrankungen im Zusammenhang mit der eigenen hohen Empfindsamkeit entwickeln. Das wird immer im Einzelfall genau abgeklärt.  

 

Die Normalität in der eigenen Besonderheit zu erkennen, liegt mir in meiner Arbeit mit hochsensiblen und feinfühligen Menschen besonders am Herzen.

 

Noch immer steckt die von Elaine N. Aron Mitte der 1990er-Jahre begründete wissenschaftliche Erforschung der Hochsensibilität in den „Kinderschuhen“. Das Verständnis jedoch wächst stetig weiter. 

 


 

Fragen und Antworten

 

Woher stammt der Begriff Hochsensibilität?

1996 veröffentlichte die US-amerikanische Psychologin und Sachbuchautorin Elaine N. Aron (*1944) ihr Buch „The Highly Sensitive Person: How to thrive when the world overwhelms." 2005 erschien es unter dem Titel „Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen“ in deutscher Sprache. In diesem Buch prägte sie die Begriffe „Hochsensibilität“ und „der hochsensible Mensch“. Dieses Buch wird heute vielfach als Standardwerk angesehen.

 

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensible Menschen können überdurchschnittlich empfindsam auf innere Reize (zum Beispiel aus dem Körper heraus) und / oder auf äußere Reize (zum Beispiel aus der Umwelt) reagieren.

 

Sie fühlen sich zudem oft 

  • wenig belastbar, 
  • schnell ermüdet, 
  • weinerlich, "nah am Wasser gebaut",
  • gestört durch laute Geräusche,
  • intensiv nachdenkend,
  • erschöpft vom "normalen" Leben. 

Diese Liste basiert auf eigenen Beobachtungen in meiner Praxis und ist nicht vollständig.  


Ist Hochsensibilität eine Krankheit?

Nein. Hochsensibilität oder hochsensibel zu sein ist nach meiner heutigen Auffassung keine Krankheit - jedoch auch kein reines Persönlichkeitsmerkmal im klassischen Sinn. Vielmehr gehe ich davon aus, dass hochsensiblen Menschen ein anders gebautes, feiner reagierendes Nervensystem zugrunde liegt. Das kann dazu führen, dass sie überdurchschnittlich oft mit dem Phänomen der Reizüberflutung zu tun haben, sich oftmals überwältigt von inneren und äußeren Reizen fühlen, was wiederum zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

 

Wer stellt die Diagnose Hochsensibilität?

Für Hochsensibilität kann keine formal korrekte Diagnose gestellt werden.

Möglich ist jedoch eine fundierte Einschätzung - zum Beispiel durch einen Test zur Hochsensibilität oder im persönlichen Gespräch mit Expert:innen, die Erfahrung mit den Merkmalen eines feiner reagierenden Nervensystems haben. 


Eine Diagnose kann grundsätzlich nur dann gestellt werden, wenn es sich um eine in der ICD-10 beschriebene Krankheit oder Störung handelt. ICD ist die Abkürzung der englischsprachigen Begriffe "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems." Ins Deutsche übersetzt: Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme". Einfacher: Klassifikation aller heute bekannten Krankheiten oder Störungen. Die ICD wird regelmäßig aktualisiert. So bedeutet die "10", dass es sich um die mittlerweile 10. Ausgabe handelt. 

 

Blogbeiträge | November 2023:

 

Diagnose Hochsensibilität | Teil 1

 

Diagnose Hochsensibilität | Teil 2 

 

 

Wie nimmt ein hochsensibler Mensch die Welt wahr?

Hochsensible Menschen nehmen innere oder äußere Reize intensiver wahr als normal-sensible Menschen. Sie verarbeiten diese Reize tiefer und brauchen oft länger, um Erlebnisse und Situationen zu verarbeiten.

 

Wie kann ich feststellen, ob ich hochsensibel bin?

Nach meinen Erfahrungen ist die Selbstbeobachtung - und durchaus auch die Beobachtungen von Familie und Freund:innen - eine erste gute Basis. Darüber hinaus kann ein Selbsttest | eine Eigeneinschätzung anhand eines Fragenkataloges wichtige weitere Hinweise liefern.

 

Eine besonders verlässliche Möglichkeit ist jedoch der direkte Austausch mit Expert:innen für Hochsensibilität. Als Heilpraktikerin bringe ich hier mein medizinisches Fachwissen ein - das ist wichtig, um eventuelle Störungen | Erkrankungen zu erkennen, die sich wie eine Hochsensibilität "tarnen" können oder in Kombination mit ihr auftreten.

 

Reagieren alle hochsensiblen Menschen gleich?

Nein, hochsensible Menschen reagieren aus meiner Praxiserfahrung heraus nicht alle gleich auf eine vergleichbare Situation. Es gibt auch hier – wie bei allen Menschen – unterschiedliche Empfindsamkeiten und daraus resultierende Reaktionen.

 

Brauche ich als hochsensibler Mensch immer eine Therapie?

Da Hochsensibilität keine Krankheit ist, brauchen Sie nach meinen Erfahrungen nicht notwendigerweise oder gar immer eine Therapie. Therapeutische Unterstützung hilft dann, wenn Sie mit den Auswirkungen Ihrer Hochsensibilität alleine nicht zurechtkommen und | oder sich gesundheitliche Beeinträchtigungen entwickeln.

 

Gibt es Störungen oder Erkrankungen, die nur hochsensible Menschen entwickeln?

Bisher sind meiner Kenntnis nach keine Störungen oder Erkrankungen bekannt, die ausschließlich hochsensible Menschen betreffen.

 

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Hochsensibilität und HPU?

In meiner Praxis stelle ich immer wieder fest, dass hochsensible Menschen zusätzlich einen positiven HPU-Test haben. 

Eine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt es bisher nicht - das ist meine eigene Praxisbeobachtung. Ich gehe aktuell der Frage nach, ob bei der Hochsensibiliätt neben einem anders gebauten Nervensystem auch ein veränderter Stoffwechsel eine Rolle spielt. Auch das ist bislang nur eine eigene Beobachtung.

 

Wie viele Menschen gelten als hochsensibel?

Die Pionierin auf dem Gebiet der Hochsensibilität – Elaine N. Aron – geht von ca. 15-20% der Bevölkerung aus. 
Da es für den Begriff der Hochsensibilität jedoch keine eindeutige Definition gibt und es sich zudem um keine Erkrankung handelt (die Häufigkeit von definierten Erkrankungen kann in der Regel gut in Zahlen belegt werden), gibt es meiner Kenntnis nach bis heute keine verlässliche, eindeutige Zahl.

 

 

Ich freue mich auf Sie. 

 

Heilpraktikerin Deva Dagmar Keßlau | Dortmund

 

Schwerpunkt Hochsensibilität