Zwänge_MENSCH


Zwänge / Zwangsstörungen – ich will das nicht, aber ich muss es tun. 

                                                                        
Die meisten Menschen mögen Rituale. Wir mögen es, jeden Morgen zu frühstücken, am Abend ein gutes Buch zu lesen, die jährliche Geburtstagsfeier bei der besten Freundin.

 

Rituale geben den meisten Menschen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

 

Wenn Rituale sich aber verselbständigen und zu einem Zwang werden (innerer Drang, bestimmte Dinge zu tun oder zu denken, die willentlich nicht beeinflussbar sind), wenn wir z.B. das Haus nicht mehr verlassen können, ohne wieder und wieder nachzusehen, ob der Herd ausgeschaltet, der Kühlschrank geschlossen ist, dann kann uns dieses Verhalten belasten.

 

Wenn wir regelmäßig die gleichen Abläufe wiederholen müssen, ohne dass wir uns aktiv dagegen wehren können, dann hat uns der Zwang im Griff und kann Einfluss auf unser Leben nehmen.

 

Die meisten Menschen empfinden einen Zwang als quälend und belastend. Aus meiner Praxis-Erfahrung ist vielen Betroffenen bewusst, dass es oftmals keinen Sinn macht, einen Ablauf wieder und wieder zu wiederholen. Dennoch finden sie keinen Ausweg, können die Handlungen nicht unter Kontrolle bringen, den inneren Druck willentlich nicht beenden.

 

Zwänge und Zwangsstörungen zählen aus meiner Erfahrung auch zu den Beeinträchtigungen, über die die meisten Menschen schweigen. Die Scham, bestimmte Abläufe nicht kontrollieren und immer wieder und wieder wiederholen zu müssen, kann bis zur sozialen Isolation führen.

 

Für Menschen, die von Zwängen betroffen sind, biete ich individuell verschiedene Ansätze und Wege, die ich abhängig von der genauen Diagnose mit Ihnen abstimmen werde.

 

Bitte informieren Sie sich über meine Therapieangebote.