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Kennen Sie das?
So können wir uns in einer Prüfungssituation fühlen.
Zusätzlich rasen unsere Gedanken. Wenn ich:
Was ist denn eigentlich eine Prüfung?
Wikipedia schreibt dazu | Auszüge:
(https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%BCfung | Letzte Linkprüfung: 4.11.2025)
"Eine Prüfung ist ein Verfahren, bei dem Kenntnisse oder Fertigkeiten, allgemein eine Leistung, durch bestimmte Aufgabenstellungen oder Fragen festgestellt werden …
…
Prüfungen sind arrangierte Situationen, in denen bestimmte Leistungsvollzüge provoziert werden, um diesen zugrundeliegende Fähigkeiten, Wissen, Können und Dispositionen durch Messung oder, wo diese nicht möglich ist, durch Bewertung möglichst objektiv festzustellen und in einem Prüfungszeugnis zu bescheinigen …
… Die Problematik der Prüfungen liegt in ihrem punktuellen Charakter (Augenblicksleistung), in der grundsätzlichen Fragwürdigkeit ihres Vorhersagewertes, in subjektiver und/oder nicht-standardisierter Bewertung der Prüfungsleistung und in den mit Prüfungen häufig verbundenen psychischen Stresssituationen … "
Hier werden Prüfungen u.a. mit „Augenblicksleistungen“ verknüpft, mit hohen Stresssituationen und auch mit den Auswirkungen von Prüfungsergebnissen auf die eigene Zukunft.
All das ist eine durchaus „explosive“ Mischung für unser gesamtes Körper-Psyche-Geist-System.
Das Gefühl einer Prüfung können wir jedoch ebenso erleben, wenn wir im Alltag eine Bewertung mit ungewissem Ergebnis oder einem negativen Ergebnis erwarten z.B. …
Es gibt Menschen, die
Wir sind Individuen, damit verschieden und so nutzen wir auch unterschiedliche Strategien, um eine belastende Situation auszuhalten, zu überwinden. Zudem löst nicht jede Prüfung den gleichen Stress- oder Angstlevel aus. Der alles entscheidende dritte Versuch im Examen verursacht üblicherweise einen ganz anderen Druck als ein Einstufungstest an der Sprachschule, den wir jederzeit wiederholten könnten.
„Lassen Sie uns jetzt einen Marathon laufen.“ Wenn Sie kein-e geübte-r Läufer-in sind, werden Sie sich nicht darauf einlassen. Sie können sofort und sicher einschätzen, dass es ohne intensives Training vorab nicht möglich ist, eine Laufstrecke von über 40 km zu bewältigen.
Schauen wir uns daher mal an, wie wir uns üblicherweise auf Prüfungen vorbereiten. Nehmen wir als Basis eine Wissensprüfung.
Wir lernen, wälzen Bücher, recherchieren im Internet, suchen alte Prüfungen raus, treffen uns mit Mitprüflingen, lesen eigene und fremde Aufzeichnungen, sitzen stundenlang am Schreibtisch, auf dem Stuhl, auf dem Sofa, vor dem Bildschirm, mit dem Handy in der Hand …. Wir versuchen, das geforderte Wissen in uns aufzunehmen. Je nach Prüfungsart und -dauer verbringen wir damit viele Stunden am Tag, manchmal machen wir über Tag fast nichts anderes mehr.
Dabei vergessen wir oft, dass
Vieles davon kommt viel zu kurz in der Prüfungsvorbereitung.
Wenn wir Körper und Psyche nicht täglich bedürfnisorientiert pflegen, kann es in einer Prüfungssituation natürlicherweise zu „Ausfällen“ kommen. Einige davon sind gering, haben kaum Auswirkungen („Könnten Sie die Frage bitte nochmal wiederholen?“), andere können dramatischer Auswirkungen haben („Ich habe einen black-out“).
Das ist wie bei unserem fiktiven Marathon. Je nach Trainingszustand geht uns nach zwei Kilometern die Puste aus oder erst nach zehn Kilometern. In der Regel kann ein untrainierter oder mittelmäßig trainierter Mensch nicht „mal eben so“ einen Marathon laufen.
Wenn eine Prüfung ansteht, ist Training vorab wichtig. Bei einer Wissensprüfung sollten wir alles dranlegen, das geforderte Wissen abrufbar aufzubauen, bei einer Sport- oder Körperprüfung sollten wir unsere Muskeln, Sehnen und Bänder auf die Belastung vorbereiten.
Schauen wir nochmal auf eine bevorstehende Wissensprüfung. So eine Prüfung inhaltlich zu bestehen, ist in erster Linie eine Leistung unseres Gehirns. Unser Gehirn funktioniert dann besonders gut, wenn es auch mal Pause hat, wenn es sich erholen kann.
Daher nach einer Lerneinheit
Machen Sie etwas, was Ihren Kopf frei macht, die Lernbelastung für einen kurzen Moment in den Hintergrund drängt.
Keine Pausen für den Kopf sind:
Sie können noch mit wenig Aufwand eine ganze Menge selbst tun:
Wenn wir feststellen, dass
sollten Sie über professionelle Begleitung nachdenken.
Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist kein Versagen, sondern ein Akt der Selbstfürsorge und -pflege.
Es geht vielen Menschen so wie Ihnen. Sie sind damit nicht allein. Es wird nur immer noch viel zu wenig darüber gesprochen.
Reden wir doch darüber:
Deva Dagmar Keßlau | Dortmund
Heilpraktikerin | Mediale Mentorin
Wichtiger Hinweis:
Alle meine Blogartikel dienen der Information, der Aufklärung, der Wissensvermittlung. Sie sind nicht geeignet um Selbstbehandlungen oder Selbstdiagnosen durchzuführen oder Behandlungen oder Diagnosen bei anderen Menschen vorzunehmen. Meine Blogbeiträge ersetzen auch nicht eine ärztliche, heilpraktische oder anderweitige therapeutische Beratung, Begleitung oder Behandlung.
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