Zurück

Der Speck ... muss weg

Hör- und Leseversion: 

 

 

 

 

Die Tage werden nun schon spürbar länger, bald wird es auch wieder deutlich wärmer. Der Frühling naht. Spätestens mit den ersten warmen Tagen stehen wir vor dem Kleiderschrank und fragen uns, ob das luftige Sommerkleid, die leichte Hose wohl noch passt oder ob wir im Winter doch das eine oder andere Kilo mitgenommen haben.   

 

Zunächst einmal … dass unser Gewicht je nach Jahreszeit etwas schwankt, ist ziemlich normal. Das gleiche gilt für unseren Haarwuchs, unsere Stimmung, den Zustand unserer Haut und noch so einiges mehr. 

 

Und dennoch dauert es jetzt sicher nicht mehr lange und dann blicken uns aus zahlreichen Zeitschriften, dem Internet, den sozialen Medien wieder die neuesten Ideen an, wie wir dem Winterspeck zu Leibe rücken können.  

 

Vorab – ich bin gar keine Freundin von Diäten - außer, sie sind medizinisch erforderlich. 

 

Unser Stoffwechsel ist nämlich ein feinbalanciertes System und mag ruppige Eingriffe so gar nicht. Und eine Diät kann eine sehr ruppige Angelegenheit sein, die Körper und Psyche zusätzlich stresst. 

 

Zudem gilt – so lange ein Kilo braucht, um sich auf den Hüften niederzulassen, so lange braucht es auch, um sich wieder von der Hüfte zu trennen. 

 

Das liegt an unserem Stoffwechsel, der sowohl mit einem Nahrungsüberangebot als auch mit einem Nahrungsunterangebot umgehen kann. Jedoch verhält sich unser Körper bei „Zuviel“ oder „Zuwenig“ unterschiedlich.  

 

Bei einem Nahrungsüberangebot baut unser kluger Körper direkt Vorrat auf. Könnte ja sein, dass mal schlechte Zeiten kommen und dann ist was da zum Verzehren. 

 

Bei einem Nahrungsunterangebot wird (vereinfacht gesprochen – im Detail ist es viel komplexer) der Stoffwechsel runtergefahren, um alle lebensnotwendigen Aufgaben so lange wie möglich zu erhalten. Und diesen Zustand – „Sparflamme“ - gibt unser Körper dann so schnell nicht wieder auf. 

 

Treffen ein runtergefahrener Stoffwechsel – nach einer Diät zum Beispiel oder auch nach einer durchgemachten Erkrankung – mit einem Nahrungsnormalangebot aufeinander, dann … nehmen wir sehr schnell zu. Der überaus frustrierende „JoJo-Effekt“ tritt ein. Kaum drei Kilos mühsam abgespeckt, zeigt die Waage schon kurze Zeit später auf einmal fünf Kilo mehr an. 

 

Ja … aber … wie soll ich denn dann ohne Diät in mein Sommerkleid, meine Hose kommen?

 

Wenn ich jetzt DIE eine Antwort für Alle hätte, wäre das ungefähr so, als hätte ich den Stein der Weisen gefunden. Tatsächlich jedoch ist Ernährung individuell.   

 

 „Individuelle Ernährung“ sollte all unsere spezifischen Eigenschaften berücksichtigen, z.B.: 

  • Alter 
  • Geschlecht
  • Größe
  • Aktuelles Gewicht
  • Einnahme von Medikamenten 
  • Bewegungsaktivitäten
  • Aktuelle Lebenssituation 
  • Vorliegende Störungen oder Erkrankungen
  • Schlaf- und Wachrhythmus
  • Anspannung und Entspannung und 

noch einige weitere Parameter, die den Rahmen eines Blogbeitrages sprengen würden. 

 

Eine individuelle Ernährung nährt und versorgt uns mit all den guten Dingen, die wir brauchen, damit es unserem Stoffwechsel und damit uns gutgeht. Und es lässt die Dinge weg, die wir nicht brauchen oder die uns gar schaden können. 

 

In einfachen Worten:

 

Je natürlicher unsere Nahrung, je unverarbeiteter, je frischer, je weniger mit Schadstoffen belastet, je mehr selbst zubereitet - desto besser für uns. 

 

Und besonders erfreulich an dieser simplen Ernährungsweise – „individuell“ mag der Speck so gar nicht und lässt über Zeit dann von uns ab. 

 

 

Weiterführende Blogbeträge: 

 

Regional – Saisonal – Bio

Fertigprodukte? Nein Danke?!

Können wir uns glücklich essen?

 

 

Sie haben Fragen zum Thema individuelle Ernährung?

 

 

Reden wir doch darüber im unverbindlichen, telefonischen,

 

 

Kennenlernen kostenfrei.

 

 

"Liebe ist die Antwort"


 
Deva Dagmar Keßlau | Dortmund

Heilpraktikerin | Mediale Mentorin 

mensch-individuell.de

Impressum

Datenschutzerklärung

 

 

Wichtiger Hinweis:
Alle meine Blogartikel dienen der Information, der Aufklärung, der Wissensvermittlung. Sie sind nicht geeignet um Selbstbehandlungen oder Selbstdiagnosen durchzuführen oder Behandlungen oder Diagnosen bei anderen Menschen vorzunehmen. Meine Blogbeiträge ersetzen auch nicht eine ärztliche, heilpraktische oder anderweitige therapeutische Beratung, Begleitung oder Behandlung.  

 

 

 Zurück

teilen / abonnieren:

FolgenAbo